Wien - Im Rahmen der Stammersdorfer Weintage vergangenen Sonntag, 29.08.2010, wurden mehrere Aktivistinnen und Aktivisten der Sozialistischen Jugend Wien von Securitys der FPÖ attackiert. Dabei fiel auch der bekannte Neonazi Gregor T. auf, der für Strache bei der Veranstaltung Ordnerdienste verrichtet hatte.
Stefan Jagsch, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Wien, sieht darin die Verbindungen der FPÖ zum rechtsextremen Milieu bestätigt: “Dass Strache mit Blut spielt, ist ja seit seiner Plakatserie bekannt. Dass er dabei aber so weit geht, den Mitbegründer des gefährlichen Nazi-Netzwerks ‘Blood-and-Honour’ für seinen Saalschutz einzuspannen, war bisher nicht klar. Damit ist nicht nur eindeutig bewiesen, dass Strache beste Verbindungen in die Neonazi-Szene unterhält, sondern sich von den Nazi-Schlägern auch noch auf seinen Wahlkampfauftritten begleiten lässt.”
AktivistInnen bedroht
Mehrere AktivistInnen der Sozialistischen Jugend wurden auf der Veranstaltung körperlich attackiert, mehrfach wurden ihnen gewalttätige “Hausbesuche” angedroht. “Nicht nur die Grenze jedes Geschmacks ist schon längst überschritten”, so Jagsch weiter. Der Hetzer Strache und seine freiheitliche Schlägerbande haben in einem demokratischen Parteiensystem nichts verloren. Nur wer in Angst und Schrecken leben will, kann den blauen Finsterling noch wählen. Für alle Demokratinnen und Demokraten gilt: Wien wehrt sich gegen Strache!” (Schluss)
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